Sommerregen
Ich liebe es. Endlich wieder warm. Nach getaner Arbeit wollte ich einfach frei sein, die Luft an meinem Körper spüren, den Minirock wieder ausführen. Ich ging in den Park der fremden Stadt, ließ mich auf einer Bank nieder und genoss die Blicke.
Der Himmel war grau, aber es blieb warm. Trotz des sich abzeichnenden Regens wollte ich nicht gehen. Es kam kein Regen, nein, es schüttete gleich wie aus Kübeln. Rennen zwecklos, schon gar nicht mit den Schuhen, wohin auch und eigentlich …
Einige rannten einfach, andere waren mit Schirmen und Regenjacken ausgestattet und retteten sich möglichst schnell. Ich bin einfach spazieren gegangen. So schnell wie der Regen gekommen war, war er auch wieder vorbei. Ich war inzwischen auf dem Weg zum Hotel und in der Fußgängerzone kamen mir die Leute entgegen. Phantastische Gesichtsausdrücke zwischen einem verschmitzten Lächeln und Empörung.
Ich habe mir gerade überlegt, ob ich jetzt wirklich so ins Hotel sollte, da bot mr ein netter Mann in etwa meinem Alter seine Jacke an. Er könnte mir auch ein Handtuch und einen Tee anbieten, direkt um die Ecke, ganz ohne jeden Hintergedanken, wie er mir versicherte.
In seiner Wohnung habe ich mich dann erst einmal aus dem nassen Stoff geschält, er wollte nicht einmal hinsehen, obwohl es jetzt auch nicht mehr als vorher zu sehen gab. *g* Er brachte ein Hemd und bot an, ich könne es ja morgen zurückbringen. Einen Rock hatte er freilich nicht, ich zog ihn also aus und band mir das Handtuch um, er wollte wirklich nichts von mir. Nach dem Tee habe ich mich verabschiedet, der Kuss auf die Wange ließ ihn erröten. Echter Gentleman – wie schade.
Der Himmel war grau, aber es blieb warm. Trotz des sich abzeichnenden Regens wollte ich nicht gehen. Es kam kein Regen, nein, es schüttete gleich wie aus Kübeln. Rennen zwecklos, schon gar nicht mit den Schuhen, wohin auch und eigentlich …
Einige rannten einfach, andere waren mit Schirmen und Regenjacken ausgestattet und retteten sich möglichst schnell. Ich bin einfach spazieren gegangen. So schnell wie der Regen gekommen war, war er auch wieder vorbei. Ich war inzwischen auf dem Weg zum Hotel und in der Fußgängerzone kamen mir die Leute entgegen. Phantastische Gesichtsausdrücke zwischen einem verschmitzten Lächeln und Empörung.
Ich habe mir gerade überlegt, ob ich jetzt wirklich so ins Hotel sollte, da bot mr ein netter Mann in etwa meinem Alter seine Jacke an. Er könnte mir auch ein Handtuch und einen Tee anbieten, direkt um die Ecke, ganz ohne jeden Hintergedanken, wie er mir versicherte.
In seiner Wohnung habe ich mich dann erst einmal aus dem nassen Stoff geschält, er wollte nicht einmal hinsehen, obwohl es jetzt auch nicht mehr als vorher zu sehen gab. *g* Er brachte ein Hemd und bot an, ich könne es ja morgen zurückbringen. Einen Rock hatte er freilich nicht, ich zog ihn also aus und band mir das Handtuch um, er wollte wirklich nichts von mir. Nach dem Tee habe ich mich verabschiedet, der Kuss auf die Wange ließ ihn erröten. Echter Gentleman – wie schade.
DieReisende - 16. Mai, 19:26
